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	<title>Umsonstkino RM 16</title>
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	<description>Just another WordPress weblog</description>
	<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 12:00:16 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>

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		<title>„Je ne sais pas quoi faire“- die Nouvelle Vague</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 12:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Uncategorized</category>
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		<description><![CDATA[	W&auml;hrend in Frankreich die Nouvelle Vague seit ihrem Auftreten eine anhaltende Rezeption erfahren hat und erf&auml;hrt, ist die deutschsprachige Literatur in einem sehr &uuml;berschaubaren Rahmen. 2006 ist eine &auml;u&szlig;erst umfassende L&uuml;ckenschlie&szlig;erin im Bender Verlag erschienen (Grob/ Kiefer/ Klein/ Stiglegger (Hrsg.): &bdquo;Nouvelle Vague&ldquo;, 222 Seiten, 12,90, Bender Verlag). 
	
	Ende der 50&rsquo;er Jahre machten sich einige junge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><font>W&auml;hrend in Frankreich die Nouvelle Vague seit ihrem Auftreten eine anhaltende Rezeption erfahren hat und erf&auml;hrt, ist die deutschsprachige Literatur in einem sehr &uuml;berschaubaren Rahmen. 2006 ist eine &auml;u&szlig;erst umfassende L&uuml;ckenschlie&szlig;erin im Bender Verlag erschienen (Grob/ Kiefer/ Klein/ Stiglegger (Hrsg.): &bdquo;Nouvelle Vague&ldquo;, 222 Seiten, 12,90, Bender Verlag). </font></p>
	<p><font /></p>
	<p><font>Ende der 50&rsquo;er Jahre machten sich einige junge franz&ouml;sische Regiesseur_innen daran, das althergebrachte <em>&bdquo;cinéma de qualité&ldquo;</em> mit seinen gew&ouml;hnlichen Bildern, vorausschaubaren Erz&auml;hlungen, bieder und brav dargestellten Personen zu ver&auml;ndern. Den Regiseur_innen, sowie Publizist_innen von den Cahiers du Cinéma- u.a. Truffaut, Godard, Chabrol, Rivette- ging es darum, dass der_die Autor_in in den Vordergrund r&uuml;ckt. Die Sicht des_der Autor_in auf die Welt (<em>cinéma des auteurs</em>) muss durch den Inhalt eines Filmes deutlich werden.</font></p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p><font>Eine sehr gelungene Ann&auml;herung an eine Definition der Nouvelle Vague gibt der Einf&uuml;hrungsessay im Buch her. Kiefer und Grob versuchen den facettenreichen Umfang der Nouvelle Vague verbal einzufangen.</font></p>
	<p><font>Neben weiteren ausf&uuml;hrlichen Essays &uuml;ber die Bildlichkeit der Nouvelle Vague, das &bdquo;cinéma des autuers&ldquo;, den Versuch, das ganze Leben mit der Kamera darzustellen und zu zeigen und den wichtigsten Regisseur_innen, werden die bekanntesten Schauspieler_innen vorgestellt. Manch eine_r der Leser_innen h&auml;tte sich hier aber bestimmt um etwas ausf&uuml;hrlichere Portraits gefreut. Dies ist sicherlich dem Umfang des Buches geschuldet.</font></p>
	<p><font>Erw&auml;hnenswert ist noch der Essay &bdquo;Es ging fast immer um die Liebe&ldquo; von Manuela Reichart, welcher die Darstellung von Frauen in den Filme der Nouvelle Vague reflektiert: &bdquo;Es sind moderne, selbstbewusste Frauen, die um ihre Rolle im Liebeskampf wissen, die realistisch sind und doch die Liebessehnsucht in ihren Z&uuml;gen tragen [&hellip;]&ldquo; (S.110). Immerhin: Frauen wurden anders als bisher gezeigt, aber die Politik der Liebe kommt nie zu kurz.</font></p>
	<p><font>Dieses Buch eignet sich hervorragend zu einem Gesamt&uuml;berblick &uuml;ber die Nouvelle Vague. Allzu spezifische Fachtermini werden vermieden und alles in allem erscheint der Band als gut lesbar und informativ.</font></p>
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		<title>Filme im November 2007</title>
		<link>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/11/05/filme-im-november-2007/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 09:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Uncategorized</category>
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		<description><![CDATA[	Freitag, 16.11.2007 um 19.00 Uhr
	Mein Vater der Massenm&ouml;rder
	Diskussion und Film mit und von Beate Niemann
	
	&quot;Der gute Vater. Eine Tochter klagt an&quot; 
	Ein ganzes Jahr lang hat der Dokumentarfilmer Yoash Tatari Beate Niemann bei ihrer Arbeit begleitet. Ihr Vater, der Ausgangspunkt ihrer Spurensuche, hatte nach der Verschleppung aus Westberlin 1947 den Rest seines Lebens in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Freitag, 16.11.2007 um 19.00 Uhr</strong></p>
	<p><em><strong>Mein Vater der Massenm&ouml;rder</strong></em></p>
	<p><em><strong>Diskussion und Film mit und von Beate Niemann</strong></em></p>
	</p>
	<p><strong><font></font><font color="#000000">&quot;Der gute Vater. Eine Tochter klagt an&quot; <br /></font></strong></p>
	<p><font color="#000000"></font><font>Ein ganzes Jahr lang hat der Dokumentarfilmer Yoash Tatari Beate Niemann bei ihrer Arbeit begleitet. Ihr Vater, der Ausgangspunkt ihrer Spurensuche, hatte nach der Verschleppung aus Westberlin 1947 den Rest seines Lebens in einem DDR-Gef&auml;ngnis verbracht. Bei dem Versuch ihn zu rehabilitieren, war Beate Niemann nicht auf die erwartete Geschichte vom &quot;armen unschuldigen Vater&quot; gesto&szlig;en. Was sie St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck zu Tage f&ouml;rderte, war die Biographie eines Massenm&ouml;rders, der sich aktiv an den Verbrechen im Nationalsozialismus beteiligt hatte. </font> </p>
	<p><font color="#000000"></font><font>Die Aufdeckung von T&auml;ter_innenbiographien, so wie es von Beate Niemann gemacht wurde, stellt leider immer wieder einen Tabubruch f&uuml;r die &quot;bequeme&quot; Geschichtsaufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus dar. Sie macht deutlich, dass Nazis eben nicht irgendwelche Eliten waren, der die deutsche Bev&ouml;lkerung zum Opfer fiel, sondern dass ganz normale Menschen bereitwillig zu Massenm&ouml;rdern, Mitwissenden und &uuml;berzeugten Nazis wurden und so das nationalsozialistische Gesellschaftssystem mitgetragen haben und formten.</font></p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p>::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::</p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p><strong>Freitag, 30.11.2007 um 21.00 Uhr</strong></p>
	<p><strong>&nbsp;</strong></p>
	<p><em><strong>Deutschland im Jahr Null</strong></em></p>
	<p><em><strong>(Italien, 1948)</strong></em></p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p><a href="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/D_Jahr_Null.JPG"><img width="180" height="135" border="0" title="Deutschland im Jahr Null" alt="Deutschland im Jahr Null" src="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/thumb-D_Jahr_Null.JPG" /></a>&nbsp;</p>
	<p>Deutschland im Jahre Null ist der dritte Film aus einer Neorealismus-Trilogie von Roberto Rossellini. Der Film zeigt die Geschichte eines 12-j&auml;hrigen Jungen, der sich im Nachkriegsdeutschland in einer Welt, die durch Hunger und &Uuml;berlebenskampf gepr&auml;gt ist, um den Lebensunterhalt seiner Familie k&uuml;mmern muss. Der Film wurde im Sommer 1947 im zerbombten Berlin gedreht.</p>
	<p>&nbsp;Dem Film sind gesprochene Erl&auml;uterungen des Regisseurs vorangestellt. Rossellini erkl&auml;rt, dass es ihm mit dem Film allein um eine objektive Bestandsaufnahme zu der Situation im Berlin des Jahres 1947 gehe. Zuletzt f&uuml;gt er noch hinzu:<br />&bdquo;Sollte jedoch jemand glauben, nachdem er diese Geschichte von Edmund K&ouml;hler miterlebt hat, es m&uuml;sste etwas geschehen, man m&uuml;sste den deutschen Kindern beibringen, das Leben wieder lieben zu lernen, dann h&auml;tte sich die M&uuml;he desjenigen, der diesen Film gemacht hat, mehr als gelohnt.&ldquo;</p>
	<p>Edmund hat Arbeit beim Gr&auml;ber-Ausheben auf einem Friedhof. Da er langsamer schaufelt als die erwachsenen Arbeitskr&auml;fte, f&auml;llt er auf. Es kommt heraus, dass er keine &bdquo;Arbeitskarte&ldquo; hat, und er muss den Friedhof verlassen.</p>
	<p>Auf dem Heimweg sieht er ein Pferd auf der Stra&szlig;e liegen, das offenbar soeben verendet ist. Sofort haben sich etliche Leute um das Tier versammelt. Einer schneidet an dem Tierkadaver herum, um an ein St&uuml;ck Fleisch zu gelangen.</p>
	<p>Zuhause angekommen erf&auml;hrt Edmund, dass es Probleme mit den Stadtwerken gibt. Der Vertreter der Stadtwerke, der ins Haus gekommen ist, l&auml;sst sich jedoch mit kleinen Geschenken zu einem nachsichtigen Verhalten &uuml;berreden.</p>
	<p>Der Hauseigent&uuml;mer Rademacher &uuml;bergibt Edmund eine Waage, damit er sie auf dem Schwarzmarkt verkauft. Edmund ger&auml;t damit an einen H&auml;ndler, der betr&uuml;gerische Absichten hegt. Zuletzt hat er statt der gew&uuml;nschten 300 Mark nur zwei Konservendosen bekommen und wird von Rademacher beschuldigt, das Geld unterschlagen zu haben.</p>
	<p>Rademacher beklagt sich dar&uuml;ber, dass Edmunds Vater in der Nacht oft st&ouml;hnt: &bdquo;Das dauernde Gejammer und Gewimmere von deinem Vater &#8230; Warum verreckt der nicht - damit wir unsere Ruhe haben.&ldquo;</p>
	<p>Edmund begegnet seinem ehemaligen Lehrer Enning. Dieser sucht k&ouml;rperlichen Kontakt zu Edmund. Doch der Knabe erkennt nicht, dass Ennings Interesse sexuell get&ouml;nt ist und bleibt ihm gegen&uuml;ber bei einer naiv-vertrauensvollen Grundhaltung.</p>
	<p>Edmund bekommt von Enning eine Schallplatte mit einer Rede von Hitler ausgeh&auml;ndigt. Er soll die Schallplatte zur Reichskanzlei tragen und dort an Soldaten der Alliierten verkaufen. Das gelingt ihm auch; von dem Erl&ouml;s kann er zehn Mark behalten.</p>
	<p>Anschliessend trifft er seine Freunde Jo und Christel. Auch diesen gegen&uuml;ber muss er auf der Hut sein. Ein angebliches St&uuml;ck Seife, das er von Jo verkauft bekommt, stellt sich als eine Verpackung ohne Inhalt heraus.</p>
	<p>Ein Arzt wird zum kranken Vater gerufen und diagnostiziert Herzschw&auml;che und einen schlechten Allgemeinzustand. Er &uuml;berweist ihn in ein Krankenhaus. Dort bekommt der Vater nach langer Zeit mal wieder ordentliches Essen.</p>
	<p>Als man den Vater aus dem Krankenhaus zur&uuml;ckerwartet, wendet sich Edmund mit der Bitte um Hilfe an Enning und bekommt von diesem folgenden Rat: &bdquo;Um ihn am Leben zu erhalten, k&ouml;nnt ihr doch nicht alle verhungern. [&#8230;] Schau dir die Natur an. Die Schwachen werden vernichtet, damit die Starken bleiben. Man muss eben den Mut haben, die Schwachen verschwinden zu lassen. Dar&uuml;ber musst du dir klar sein, mein Junge. Es geht darum, dass wir uns retten.&ldquo;</p>
	<p>Der Vater ist wieder im Haus der Familie. Es gibt kaum was zu essen f&uuml;r ihn, nur ein paar Kartoffeln. Edmund bereitet dem Vater einen Tee, in den er etwas von einem Gift mischt, das er an sich genommen hat, als er den Vater im Krankenhaus besucht hat. Der Vater trinkt den vergifteten Tee und stirbt bald darauf. Die Mitbewohner, die sich an seinem Totenbett versammeln, kommen zu dem Ergebnis, dass er verhungert sei.</p>
	<p>Edmund geht zu Enning und erkl&auml;rt ihm: &quot;Ich habe es getan.&quot; Als dem Lehrer klar wird, dass Edmund den Vater ermordet hat, packt ihn die Sorge, er k&ouml;nnte als Anstifter angeklagt werden. Er distanziert sich heftig von Edmund und nennt ihn ein Ungeheuer. Gleich darauf erkl&auml;rt er jedoch: &quot;Wir werden schon einen Weg finden.&quot; Edmund jedoch l&auml;uft erschreckt davon.</p>
	<p>Er l&auml;uft durch die Stra&szlig;en von Berlin. Als er versucht, sich einer Gruppe von Fu&szlig;ball spielenden Kindern anzuschlie&szlig;en, wird er abgewiesen. F&uuml;r l&auml;ngere Zeit h&auml;lt er sich in einer Ruine auf, die dem Wohnhaus seiner Familie gegen&uuml;berliegt. Er sieht und h&ouml;rt, dass die Schwester nach ihm ruft, antwortet jedoch nicht. Der Zuschauer hat zu diesem Zeitpunkt bereits in Andeutungen erfahren, dass er mit dem Gedanken spielt, sich das Leben zu nehmen.</p>
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		<title>Filme im Oktober 2007</title>
		<link>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/09/30/filme-im-oktober-2007/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Sep 2007 19:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Uncategorized</category>
	<category>Aktuelles Programm</category>
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		<description><![CDATA[	Freitag, 26.10.07: Vorstellung entf&auml;llt!
	Die Kinovorstellung am 26.10.07 f&auml;llt leider aus!&nbsp;
	&nbsp;
	Die Ehe der Maria Braun
	(BRD, 1979)
	&nbsp;
	Maria Braun ist flei&szlig;ig und ehrgeizig, pragmatisch, berechnend und zielstrebig. Sie personifiziert gewisserma&szlig;en die bundesdeutsche Nachkriegsgesellschaft. W&auml;hrend der Abwesenheit ihres Ehemanns l&auml;sst sie sich zun&auml;chst mit einem amerikanischen Soldaten, dann mit einem Unternehmer ein, weil diese ihr n&uuml;tzlich sind, macht ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Freitag, 26.10.07: Vorstellung entf&auml;llt!</strong></p>
	<p>Die Kinovorstellung am 26.10.07 f&auml;llt leider aus!&nbsp;</p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p><em><strong>Die Ehe der Maria Braun</strong></em></p>
	<p><em>(BRD, 1979)</em></p>
	<p>&nbsp;<a href="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/Ehe_der_Maria_Braun_Web.jpg"><img width="134" height="180" border="0" title="Die Ehe der Maria Braun" alt="Die Ehe der Maria Braun" src="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/thumb-Ehe_der_Maria_Braun_Web.jpg" /></a></p>
	<p>Maria Braun ist flei&szlig;ig und ehrgeizig, pragmatisch, berechnend und zielstrebig. Sie personifiziert gewisserma&szlig;en die bundesdeutsche Nachkriegsgesellschaft. W&auml;hrend der Abwesenheit ihres Ehemanns l&auml;sst sie sich zun&auml;chst mit einem amerikanischen Soldaten, dann mit einem Unternehmer ein, weil diese ihr n&uuml;tzlich sind, macht ihnen aber auch nichts vor. Maria Braun ist keine femme fatale, sondern versucht nur, jeweils das Beste aus einer Situation zu machen und arbeitet unverdrossen daran, f&uuml;r sich und Hermann eine neue Existenz aufzubauen.</p>
	<p>Bei Rainer Werner Fassbinders Drama &quot;Die Ehe der Maria Braun&quot; handelt es sich um ein sarkastisches Bild der deutschen Nachkriegsgesellschaft. In den &auml;sthetischen Bildern des Kameramannes Michael Ballhaus wird die menschliche K&auml;lte sp&uuml;rbar. Hanna Schygulla erhielt f&uuml;r diese Rolle bei den Filmfestspielen in Berlin 1979 einen &quot;Silbernen B&auml;ren&quot;.</p>
	<p>&quot;Die Ehe der Maria Braun&quot; geh&ouml;rt zusammen mit &quot;Lola&quot; und &quot;Die Sehnsucht der Veronika Voss&quot; zu einer Trilogie Rainer Werner Fassbinders &uuml;ber die F&uuml;nfzigerjahre in der Bundesrepublik Deutschland.</p>
	<p>Einen Tag nach der Hochzeit w&auml;hrend eines Luftangriffs im Jahr 1943 muss Hermann Braun (Klaus L&ouml;witsch) an die Front. Seine Frau Maria (Hanna Schygulla) bleibt allein bei ihrer verwitweten Mutter (Gisela Uhlen) und ihrem Gro&szlig;vater (Anton Schiersner) zur&uuml;ck.</p>
	<p>Als der Krieg endet, gilt Hermann als vermisst, und Willi Klenze (Gottfried John) &ndash; der Mann von Marias Freundin Betti (Elisabeth Trissenaar) &ndash; behauptet nach seiner Heimkehr aus der Gefangenschaft, Hermann sei tot. Maria nimmt ihr Leben selbst in die Hand. Sie schl&auml;gt sich als Bardame durch und l&auml;sst sich auf ein Verh&auml;ltnis mit dem gutm&uuml;tigen schwarzen GI Bill (Greg Eagles) ein, der sich in sie verliebt hat und ihr gro&szlig;z&uuml;gig Nylonstr&uuml;mpfe und amerikanische Zigaretten beschafft.</p>
	<p>Da kehrt pl&ouml;tzlich Hermann zur&uuml;ck. Maria erschl&auml;gt Bill mit einer Flasche, doch Hermann nimmt die Tat auf sich und verb&uuml;&szlig;t daraufhin eine mehrj&auml;hrige Haftstrafe. W&auml;hrenddessen arbeitet Maria im B&uuml;ro des aus der Emigration zur&uuml;ckgekehrten Textilindustriellen Karl Oswald (Ivan Desny), der unheilbar krank ist und ihr f&uuml;r ihre Gesch&auml;ftst&uuml;chtigkeit und ihrer Bereitschaft, mit ihm zu schlafen, eine gro&szlig;z&uuml;gige Erbschaft in Aussicht stellt. Auf diese Weise versucht Maria am Wirtschaftswunder teilzuhaben und f&uuml;r sich und Hermann eine neue Existenz aufzubauen. &quot;Ich bin eine Meisterin der T&auml;uschung&quot;, sagt sie einmal, &quot;ein Werkzeug des Kapitalismus bei Tag, und bei Nacht eine Agentin der proletarischen Massen; die Mata Hari des Wirtschaftswunders.&quot;</p>
	<p>W&auml;hrend der Haft l&auml;sst Hermann sich von Karl Oswald, der Maria in den letzten Jahren seines Lebens f&uuml;r sich allein haben m&ouml;chte, zu einer heimlichen Abmachung &uuml;berreden: Als Gegenleistung daf&uuml;r, dass der Unternehmer das Ehepaar Braun als Alleinerben einsetzt, wandert er nach seiner Freilassung f&uuml;r einige Zeit allein nach Kanada aus.</p>
	<p>Nach Karl Oswalds Tod, als Hermann Braun es selbst zu etwas gebracht hat, kommt er wieder. Jetzt erst erf&auml;hrt Maria, warum er nach Kanada ging. Absichtlich oder unabsichtlich vergisst sie, den Gasherd abzudrehen. Als Hermann eine Zigarette anz&uuml;ndet, sprengt er sich und seine Frau mit dem von ihr inzwischen errichteten Haus in die Luft &ndash; gerade als das entscheidende Tor f&auml;llt, mit dem die deutsche Nationalelf 1954 Fu&szlig;ball-Weltmeister wird. </p>
	<p>[Regie: Rainer Werner Fassbinder; Darsteller:&nbsp; Hanna Schygulla, Klaus L&ouml;witsch, Ivan Desny, George Byrd, Gisela Uhlen, Hark Bohm, Gottfried John, G&uuml;nter Lamprecht, Elisabeth Trissenaar, Claus Holm, Volker Spengler, Liselotte Eder, Rainer Werner Fassbinder, Lilo Pempeit, Sonja Neudorfer, G&uuml;nther Kaufmann, Karl-Heinz von Hassel, Peter Berling]</p>
	<p>:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: </p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p><strong>Freitag, 12.10.07 um 21.00 Uhr</p>
	<p><em>Die M&ouml;rder sind unter uns</em></strong></p>
	<p><em>(SBZ, 1946)</em></p>
	<p><a href="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/Moerder_unter_uns_Web.jpg"><img width="125" height="180" border="0" title="Die Mörder sind unter uns" alt="Die Mörder sind unter uns" src="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/thumb-Moerder_unter_uns_Web.jpg" /></a>&nbsp;</p>
	<p>Zwei Menschen kehren 1945 nach Berlin zur&uuml;ck. Susanne Wallner (Hildegard Knef), trotz schrecklicher Erlebnisse in einem Frauen-Konzentrationslager, ist noch von Lebenswillen durchdrungen, w&auml;hrend der Offizier und Arzt Dr. Mertens resigniert hat; in Polen musste er trotz seines Widerspruchs Zeuge einer Erschie&szlig;ung unschuldiger Geiseln werden, die sein Vorgesetzter am Weihnachtsabend angeordnet hatte. Zynisch kommentiert Mertens jede auf Zukunft gerichtete Lebenseinstellung. </p>
	<p>Susanne trifft den alkoholisierten Mann in ihrer ehemaligen Wohnung an und beginnt ihn trotz seines abweisenden Verhaltens zu lieben. Sie k&uuml;mmert sich um die zerst&ouml;rte Wohnung, ertr&auml;gt seine destruktiven Kommentare, kritisiert ihn aber auch und bewirkt, dass er wieder Mut zu fassen beginnt. Ihre Beziehung entwickelt sich zu einem Liebesverh&auml;ltnis, doch Mertens wird von der Vergangenheit eingeholt. Er trifft auf seinen ehemaligen Vorgesetzten in der Gestalt des erfolgreichen Fabrikanten Br&uuml;ckner und beschlie&szlig;t nun, ihn zu t&ouml;ten. </p>
	<p>Der erste Spielfilm der DEFA - ein Welterfolg.</p>
	<p>[Regie: Wolfgang Staudt; Hauptdarsteller: Hildegard Knef, Wilhelm Borchert, Arno Paulsen]</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Filme im September 2007</title>
		<link>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/08/28/filme-im-september-2007/</link>
		<comments>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/08/28/filme-im-september-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 09:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Uncategorized</category>
	<category>Aktuelles Programm</category>
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		<description><![CDATA[	Dienstag, 25.09.2007 um 20.00 Uhr
Freitag, 28.09.2007 um 21.00 Uhr
	Rom. Offene Stadt.
	(Italien, 1945)
	&nbsp;
	Rom, offene Stadt ist ein italienischer Spielfilm aus dem Jahr 1945. Er wurde noch w&auml;hrend des Krieges vorbereitet und ist ein Vertreter des italienischen Neorealismus.
	Geschildert werden die Aktivit&auml;ten einer r&ouml;mischen Widerstandsgruppe w&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges. Ihre Mitglieder geraten dabei ins Visier der Gestapo und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Dienstag, 25.09.2007 um 20.00 Uhr</strong>
<p><strong>Freitag, 28.09.2007 um 21.00 Uhr</strong></p>
	<p><em><strong>Rom. Offene Stadt.</strong></em></p>
	<p><em>(Italien, 1945)</em></p>
	<p><a href="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/Titel_Rom-offene-Stadt.jpg"><img width="133" height="180" border="0" src="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/thumb-Titel_Rom-offene-Stadt.jpg" alt="Rom. Offene Stadt." title="Rom. Offene Stadt." /></a>&nbsp;</p>
	<p>Rom, offene Stadt ist ein italienischer Spielfilm aus dem Jahr 1945. Er wurde noch w&auml;hrend des Krieges vorbereitet und ist ein Vertreter des italienischen Neorealismus.</p>
	<p>Geschildert werden die Aktivit&auml;ten einer r&ouml;mischen Widerstandsgruppe w&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges. Ihre Mitglieder geraten dabei ins Visier der Gestapo und werden wenig sp&auml;ter gefasst, die Verlobte eines Mitglieds dabei auf offener Stra&szlig;e get&ouml;tet. Der Widerstand befreit zwei von ihnen, eine entt&auml;uschte Liebhaberin verr&auml;t sie jedoch erneut. Ein ranghoher F&uuml;hrer der Gruppe kommt bei den anschlie&szlig;enden Folterungen ums Leben, ein Priester wird hingerichtet.</p>
	<p>Basierend auf miteinander verbundenen Episoden werden mehrere Charaktere dargestellt, so die verschiedenen Mitglieder des Widerstands, von denen einer eine Beziehung zu einer verwitweten Mutter hat, die er zu heiraten plant. Der Priester sieht die Unterst&uuml;tzung als Erf&uuml;llung seiner Glaubespflicht an. Es treten verschiedene Polizisten auf, die zum Teil mit den Deutschen zusammenarbeiten, zum Teil einfach nur ihre Arbeit machen wollen. Auch die Deutschen werden differenziert dargestellt. Der &ouml;rtliche Leiter der Gestapo verachtet die minderwertigen Italiener, ein anderer Offizier erkennt, dass das Verhalten der Deutschen nur Hass und Widerstand sch&uuml;rt. Dass die Widerst&auml;ndler gefasst werden, liegt schlie&szlig;lich nur an der Kollaboration ihrer Landsleute, die aus finanziellen Gr&uuml;nden oder weil sie sich an den M&auml;nnern r&auml;chen wollen mit den Besatzern zusammenarbeiten.</p>
	<p>Das Drehbuch entstand unter Mitwirkung von Federico Fellini. Es basiert auf tats&auml;chlichen Ereignissen, die Roberto Rossellini in einem sehr sachlichen, dokumentarischen Stil verfilmte. Der Film bildete den Auftakt zu Rossellinis Neorealistischer Trilogie (siehe auch Pais&agrave;, 1946 und Deutschland im Jahre Null, 1948)</p>
	<p>Von den Schauspielern des Ensemble-Filmes ist aus heutiger Sicht lediglich Anna Magnani bekannt, f&uuml;r die der Film den Grundstein ihrer Weltkarriere darstellte.</p>
	<p>Weil nach der damaligen Einsch&auml;tzung der FSK &quot;&sbquo;v&ouml;lkerverhetzende&rsquo; Wirkungen&quot; zu bef&uuml;rchten waren, war die Vorf&uuml;hrung des Films von 1950 bis 1961 in der Bundesrepublik Deutschland verboten.</p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p>&nbsp;</p>
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: 
<p><strong>Dienstag, 11.09.2007 um 20.00 Uhr</strong></p>
	<p><strong>Freitag, 14.09.2007 um 21.00 Uhr</strong></p>
	<p><em><strong>Ostatni Etap</strong></em></p>
	<p><em>(Polen, 1948)</em></p>
	<p><a href="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/Titel_Ostatni%20Etap.jpg"><img width="180" height="124" border="0" src="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/thumb-Titel_Ostatni%20Etap.jpg" alt="Die letzte Etappe" title="Die letzte Etappe" /></a></p>
	<p>Die letzte Etappe (Ostatni Etap) ist ein polnischer Spielfilm aus dem Jahre 1948. Es ist der erste Spielfilm der Dokumentarfilmerin Wanda Jakubowska und der erste Spielfilm der Filmgeschichte, der das Leben im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zum Thema hat. Wanda Jakubowska &uuml;berlebte in Auschwitz eine mehrj&auml;hrige Haft bis zur Befreiung durch die Rote Armee. Das Drehbuch basiert auf ihren Erlebnissen und denen anderer Frauen.</p>
	<p>Der Film erz&auml;hlt das Schicksal mehrerer Frauen im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Im Krankenlager formen Frauen eine kleine Zelle von Widerstandsk&auml;mpferinnen. Die polnische J&uuml;din Marta Weiss kommt mit ihrer Familie ins Lager Auschwitz-Birkenau und arbeitet f&uuml;r den Lagerkommandanten als &Uuml;bersetzerin, w&auml;hrend ihre Familie ermordet wird. Marta hilft anderen Mitgefangenen und engagiert sich in der kleinen Widerstandsgruppe. Helena versteckt in der Krankenstation die franz&ouml;sische Gefangene Mich&egrave;le. Eugenia ist eine russische &Auml;rztin, die den Kranken hilft und unter dem Verdacht des Widerstandes gefoltert und ermordet wird. Die deutsche Kommunistin Anna wehrt sich ebenfalls gegen die sadistischen &Auml;rzte im Krankenlager und kommt daf&uuml;r in Bunkerhaft. Kurz vor der Befreiung des Vernichtungslagers durch die Rote Armee versucht Marta aus dem Lager zu fliehen, wird dabei gefasst und zum Tode verurteilt. Die Rote Armee befreit schlie&szlig;lich das Lager. Der Film endet mit den Worten der sterbenden Marta an die russischen Soldaten: &bdquo;Erlaubt nicht, dass Auschwitz sich wiederholt!&ldquo;</p>
	<p>Der Film benutzt dokumentarische Originalaufnahmen, die von Filmoffizieren der Roten Armee gedreht wurden. Die Dreharbeiten fanden 1947 an Originalschaupl&auml;tzen statt. Der Film erlebte seine Urauff&uuml;hrung am 28. M&auml;rz 1948. Regieassistent von Wanda Jakubowska war bei diesem Film der sp&auml;tere Starregisseur Jerzy Kawalerowicz.</p>
	<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Filme im August 2007</title>
		<link>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/07/28/filme-im-august-2007/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jul 2007 10:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Aktuelles Programm</category>
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		<description><![CDATA[	Dienstag, 21.08.2007 um 20.00 Uhr
Freitag, 24.08.2007 um 21.00 Uhr&nbsp;
	Rosenstra&szlig;e
	(Niederlande/Deutschland, 2003)
	&nbsp;
	Die New Yorkerin Ruth Weinstein (JUTTA LAMPE) hat soeben ihren Ehemann beerdigt. In ihrem Schmerz besinnt sie sich auf ihre j&uuml;disch-orthodoxe Religion und ordnet f&uuml;r die ganze Familie 30 Tage Trauer an. &Uuml;berdies lehnt sie die Heirat ihrer Tochter Hannah (MARIA SCHRADER) mit dem S&uuml;damerikaner Luis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Dienstag, 21.08.2007 um 20.00 Uhr</strong>
<p><strong>Freitag, 24.08.2007 um 21.00 Uhr&nbsp;</strong></p>
	<p><em><strong>Rosenstra&szlig;e</strong></em></p>
	<p><em>(Niederlande/Deutschland, 2003)</em></p>
	<p>&nbsp;<a href="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/Titel_Rosenstra%C3%9Fe.jpg"><img width="180" height="135" border="0" src="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/thumb-Titel_Rosenstra%C3%9Fe.jpg" alt="Film: Rosenstraße" title="Film: Rosenstraße" /></a></p>
	<p>Die New Yorkerin Ruth Weinstein (JUTTA LAMPE) hat soeben ihren Ehemann beerdigt. In ihrem Schmerz besinnt sie sich auf ihre j&uuml;disch-orthodoxe Religion und ordnet f&uuml;r die ganze Familie 30 Tage Trauer an. &Uuml;berdies lehnt sie die Heirat ihrer Tochter Hannah (MARIA SCHRADER) mit dem S&uuml;damerikaner Luis (FEDJA VAN HU&Ecirc;T) ab.</p>
	<p>Das st&ouml;&szlig;t bei Hannah auf v&ouml;lliges Unverst&auml;ndnis. Um den Grund f&uuml;r das Verhalten ihrer Mutter, die nie &uuml;ber ihre Vergangenheit ein Wort verloren hat, herauszubekommen, begibt sich Hannah auf Spurensuche nach Berlin. Dort setzt sie sich mit der 90-j&auml;hrigen Lena Fischer (DORIS SCHADE) in Verbindung, die endlich die Mauer des Schweigens bricht&#8230;</p>
	<p>Als junge Frau hatte Lena Fischer (KATJA RIEMANN) die kleine Ruth in der Berliner Rosenstra&szlig;e angetroffen. Dort versammelten sich im Jahre 1943 Hunderte von Frauen, um gegen den Abtransport ihrer j&uuml;dischen M&auml;nner, die dort in dem zum Gef&auml;ngnis umfunktionierten j&uuml;dischen Versorgungsamt festgehalten wurden, zu demonstrieren. Lena sucht hier nach ihrem Mann Fabian (MARTIN FEIFEL) und Ruth nach ihrer Mutter.</p>
	<p>Nach einem verzweifelten Kampf mit den nationalsozialistischen Beh&ouml;rden, bei dem auch Lenas Bruder Arthur (J&Uuml;RGEN VOGEL), ein verwundeter Wehrmachtsoffizier, aktiv wird, geschieht tats&auml;chlich das Unglaubliche. Die Tore des Gef&auml;ngnisses &ouml;ffnen sich, und wie viele andere Frauen auch kann Lena ihren geliebten Mann tats&auml;chlich wieder in die Arme schlie&szlig;en. Ruths Mutter aber bleibt verschwunden und so nimmt Lena die Kleine auf und rettet ihr damit in den Wirren der letzten Kriegsjahre das Leben&#8230;</p>
	<p>Mit einem beeindruckenden Ensemble erstklassiger nationaler und internationaler Schauspieler, das von Katja Riemann (&bdquo;Die Apothekerin&ldquo;), Maria Schrader (&bdquo;Aimée und Jaguar&ldquo;) und J&uuml;rgen Vogel (&bdquo;Das Leben ist eine Baustelle&ldquo;) angef&uuml;hrt wird, erz&auml;hlt die renommierte und mehrfach preisgekr&ouml;nte Filmemacherin Margarethe von Trotta (&bdquo;Rosa Luxemburg&ldquo;, &bdquo;Die bleierne Zeit&ldquo;) die authentisch verbriefte Geschichte aus dem Berlin des Jahres 1943.</p>
	<p>Was dort geschah, geht auf die Zivilcourage einiger engagierter Frauen zur&uuml;ck und bewahrte viele Menschen vor dem sicheren Tod. Dar&uuml;ber hinaus ist &bdquo;Rosenstra&szlig;e&ldquo; ein aufw&auml;ndig produziertes, mit viel Gesp&uuml;r f&uuml;r historische Details inszeniertes Drama um Freundschaft und Solidarit&auml;t, ein eindrucksvolles Beispiel bedingungsloser Liebe.</p>
	<p>[Regie: Margarethe von Trotta - Darsteller: Katja Riemann, Maria Schrader, Martin Feifel, J&uuml;rgen Vogel, Jutta Lampe, Doris Schade, Fedja van Hu&ecirc;t, Carola Regnier, Svea Lohde]</p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p>::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::</p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p><strong>Dienstag, 07.08.2007 um 20.00 Uhr</strong></p>
	<p><strong>Freitag, 10.08.2007 um 21.00 Uhr&nbsp;</strong></p>
	<p><em><strong>Le Dernier Métro</strong></em></p>
	<p><em>(Frankreich, 1980)</em></p>
	<p>&nbsp;<a href="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/Titel_Le%20Dernier%20Metro.jpg"><img width="123" height="180" border="0" src="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/thumb-Titel_Le%20Dernier%20Metro.jpg" alt="Film: Die letzte Metro" title="Film: Die letzte Metro" /></a></p>
	<p>Ein Theater in Paris, 1942. Marion Steiner, Ehefrau des Inhabers und Juden Lucas Steiner, hat die Leitung des Theaters &uuml;bernommen, seitdem dieser angeblich aus der besetzten Zone geflohen ist&#8230;</p>
	</p>
	<p>Fran&ccedil;ois Truffaut erz&auml;hlt mit einer hervorragenden Besetzung eine Geschichte &uuml;ber das Leben und die Kunst, die auch zu Kriegszeiten &uuml;berleben muss.</p>
	<p>Marion Steiner, Lucas Steiners Ehefrau, hat die Leitung von dessen kleinen Theater auf dem Montmartre &uuml;bernommen. Lucas n&auml;mlich, deutscher Jude, h&auml;lt sich im Keller des Theaters versteckt - offiziell ist er aus der besetzten Zone geflohen. Durch ein Heizungsrohr verfolgt er die Proben des neuen St&uuml;ckes &quot;Die Verschollene&quot;, welches das Theater wieder in Schwung bringen soll. Lucas&#8217; einziges Bindeglied nach au&szlig;en ist seine Frau Marion, die ihn abends nach den Proben im Keller besuchen kommt, f&uuml;r ihn kocht, und ihm Mut zuspricht. Im Kontrast zu dieser d&uuml;steren Kellerwelt tobt oben das bunte Theaterleben - die Schauspieler streiten sich, vertragen sich, Liebesgeschichten entstehen und entwirren sich, alle arbeiten hart daran, in dieser Zeit des Notstands und der Sanktionen, zu &uuml;berleben. Zu der ohnehin schon schwierigen Lage kommt hinzu, dass Marion sich in den Hauptdarsteller des St&uuml;ckes, Bernard Granger, verliebt, und dass sich der mit den Nazis kollaborierende Journalist Daxiat die Leitung des Theaters unter den Nagel rei&szlig;en will&#8230;</p>
	<p>Der Film &quot;Die letzte Metro&quot; gewann 1981 zehn Césars: Zwei davon gingen an die Hauptdarsteller Catherine Deneuve und Gérard Depardieu, Fran&ccedil;ois Truffaut erhielt den César f&uuml;r den besten Film, die beste Regie und das beste Drehbuch. Im selben Jahr wurde der Film f&uuml;r einen Oscar und einen Golden Globe nominiert. Fran&ccedil;ois Truffaut, bekannt daf&uuml;r, dass er seine Filme oft den Frauen und seiner Liebe zu den Frauen widmete, zeigt auch hier eine starke Pers&ouml;nlichkeit:Catherine Deneuve gl&auml;nzt in der Rolle der Marion Steiner als eine starke Frau mit Klasse, die jeder Situation gewachsen zu sein scheint und nicht immer rational handeln muss, um richtig zu handeln.</p>
	<p>[Regie: Fran&ccedil;ois Truffaut/ Hauptdarsteller: Catherine Deneuve, Gérard Depardieu, Jean Poiret, Heinz Bennet, Andréa Ferreol, Paulette Dubost]</p>
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		<title>Filme im Juli 2007</title>
		<link>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/06/27/filme-im-juli-2007/</link>
		<comments>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/06/27/filme-im-juli-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 20:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Aktuelles Programm</category>
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		<description><![CDATA[	Dienstag, 10. Juli 2007 um 20.00 Uhr
	Freitag, 13. Juli 2007 um 21.00 Uhr
	Der Pianist 
	(Deutschland/ Frankreich/ Gro&szlig;britannien/ Polen 2002)
	&nbsp;&nbsp;
	40 Jahre nach seinem Oscar-nominierten Regiedeb&uuml;t kehrt Meisterregisseur Roman Polanski mit DER PIANIST in seine alte Heimat zur&uuml;ck. Sein neuester Film spielt in Polen zur Zeit der Nazi-Barbarei.  
	Mit dem Einmarsch der Deutschen in Polen beginnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Dienstag, 10. Juli 2007 um 20.00 Uhr</strong></p>
	<p><strong>Freitag, 13. Juli 2007 um 21.00 Uhr</strong></p>
	<p><em><strong>Der Pianist</strong> </em></p>
	<p><em>(Deutschland/ Frankreich/ Gro&szlig;britannien/ Polen 2002)</em></p>
	<p>&nbsp;<a href="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/Der_Pianist.jpg"><img width="135" height="180" border="0" src="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/thumb-Der_Pianist.jpg" alt="Der Pianist" title="Der Pianist" /></a>&nbsp;</p>
	<p>40 Jahre nach seinem Oscar-nominierten Regiedeb&uuml;t kehrt Meisterregisseur Roman Polanski mit DER PIANIST in seine alte Heimat zur&uuml;ck. Sein neuester Film spielt in Polen zur Zeit der Nazi-Barbarei.  </p>
	<p>Mit dem Einmarsch der Deutschen in Polen beginnt auch f&uuml;r den gefeierten polnisch-j&uuml;dischen Pianisten Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody) die Zeit des Leids. Gefangen in der Todesfalle des Warschauer Ghettos, kann er nur mit Gl&uuml;ck seiner Deportation in den sicheren Tod entkommen und rettet sich in die Ruinen der Stadt. Allein, im t&auml;glichen Kampf ums nackte &Uuml;berleben, geistert er durch die entv&ouml;lkerte Metropole. In dieser Situation totaler Verzweiflung tr&ouml;stet ihn nur seine Liebe zur Musik. Aber dann nimmt ausgerechnet ein deutscher Offizier (Thomas Kretschmann) das Risiko auf sich, den Juden zu verstecken&hellip;  </p>
	<p>Basierend auf der Bestseller-Autobiographie &quot;Das wunderbare &Uuml;berleben&quot; des erst k&uuml;rzlich verstorbenen Konzertpianisten und Komponisten Wladyslaw Szpilman, erz&auml;hlt DER PIANIST eine ergreifende, wahre Geschichte aus dunkler deutscher Vergangenheit. Polanski, der mit einer deutsch-polnischen Crew in Warschau und Berlin drehte, verarbeitet in diesem Film aber auch eine fr&uuml;he Episode seiner eigenen Lebensgeschichte: Er selbst entging als Kind nur knapp dem Konzentrationslager, seine Mutter starb in Auschwitz.</p>
	<p>[Regie: Roman Polański/ Hauptdarsteller: Adrien Brody, Thomas Kretschmann, Frank Finlay, Maureen Lipman, Emilia Fox, Ed Stoppard]</p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p>::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::</p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p><strong>Dienstag, 24. Juli 2007 um 20.00 Uhr</strong></p>
	<p><strong>Freitag, 27. Juli 2007 um 21.00 Uhr</strong></p>
	<p><em><strong>Geh und sieh</strong></em></p>
	<p><em>(SU, 1985)&nbsp;</em></p>
	<p><a href="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/geh_und_sieh.jpg"><img width="127" height="180" border="0" src="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/thumb-geh_und_sieh.jpg" alt="Geh und sieh" title="Geh und sieh" /></a>&nbsp;</p>
	<p>Geh und sieh (russisch Иди и смотри/ Idi i smotri), auch bekannt unter dem Titel Komm und sieh, ist ein sowjetischer Antikriegsfilm des Regisseurs Elem Klimow, nach literarischen Vorlagen von Ales Adamowitsch, mit Alexei Krawtschenko in der Hauptrolle. Produziert wurde der Film von Mosfilm und Belarusfilm.</p>
	<p>Die Handlung spielt in Wei&szlig;russland (damals BSSR) im Jahre 1943. Die Hauptfigur des Films, der f&uuml;nfzehnj&auml;hrige Florian, genannt Fljora, geht gegen den Willen seiner Eltern zu den Partisanen. Als er sich ihnen anschlie&szlig;t, sind das Leben im Wald und der Kampf gegen die Besatzer f&uuml;r Fljora noch ein gro&szlig;es Abenteuer. Doch im Laufe des Films erlebt der Junge ein Martyrium. So findet er, zwischenzeitlich in sein Dorf zur&uuml;ckgekehrt, einige Bewohner des Dorfes erschossen vor. Fljora erlebt den barbarischen Vernichtungskrieg der SS gegen die wei&szlig;russische Zivilbev&ouml;lkerung aus n&auml;chster N&auml;he. Er wird Zeuge, wie die Bewohner eines anderen Dorfes in eine Scheune gesperrt und bei lebendigem Leibe verbrannt werden. Am Ende des Films ist Fljora ein anderer Mensch, sein Gesicht um Jahre gealtert.</p>
	<p>[Regie:	Elem Germanowitsch Klimow/ Hauptdarsteller: Alexei Krawtschenko, Olga Mironowa, Ljubomiras Laucevicius]</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Filme im Juni 2007</title>
		<link>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/05/27/filme-im-juni-2007/</link>
		<comments>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/05/27/filme-im-juni-2007/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 May 2007 08:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Aktuelles Programm</category>
		<guid>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/05/27/filme-im-juni-2007/</guid>
		<description><![CDATA[	Dienstag, 12.06. um 20.00 Uhr
	Am 15.06.2007 entf&auml;llt die Vorstellung des Umsonstkino RM 16.
	Zug des Lebens
	(Israel/ Frankreich/ Belgien/ Niederlande/ Rum&auml;nien, 1998)
	
	Zug des Lebens ist eine israelisch/franz&ouml;sisch/belgische/niederl&auml;ndische Film-Produktion in Form einer Tragikom&ouml;die von Radu Mihaileanu aus dem Jahre 1998 (Franz&ouml;sischer Originaltitel Train de vie).
	Im Jahr 1941 erfahren die Einwohner eines osteurop&auml;ischen Schtetls von den Deportationen der Juden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Dienstag, 12.06. um 20.00 Uhr</p>
	<p>Am 15.06.2007 entf&auml;llt die Vorstellung des Umsonstkino RM 16.</p>
	<p><em>Zug des Lebens</em></strong></p>
	<p><em>(Israel/ Frankreich/ Belgien/ Niederlande/ Rum&auml;nien, 1998)</em></p>
	<p><a href="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/zug_des_lebens.jpeg"><img width="161" height="180" border="0" title="Zug des Lebens" alt="Zug des Lebens" src="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/thumb-zug_des_lebens.jpeg" /></a></p>
	<p>Zug des Lebens ist eine israelisch/franz&ouml;sisch/belgische/niederl&auml;ndische Film-Produktion in Form einer Tragikom&ouml;die von Radu Mihaileanu aus dem Jahre 1998 (Franz&ouml;sischer Originaltitel Train de vie).</p>
	<p>Im Jahr 1941 erfahren die Einwohner eines osteurop&auml;ischen Schtetls von den Deportationen der Juden in Konzentrationslager. Der &bdquo;Rat der Weisen&ldquo; tagt, kann sich jedoch zu keiner L&ouml;sung durchringen, bis dem Dorftrottel Schlomo die aberwitzige aber rettende Idee kommt: Ein falscher Deportationszug!</p>
	<p>Alte Waggons und eine nahezu schrottreife Lokomotive werden angekauft und general&uuml;berholt, Uniformen werden geschneidert, Papiere und Ausweise werden gef&auml;lscht und ein Archivar der Eisenbahn als Lokomotivf&uuml;hrer engagiert. Eine Reise ins Ungewisse beginnt. Die SS sucht die Juden des Schtetls, der B&uuml;rgermeister wird verh&ouml;rt, die Synagoge mit ihren alten B&uuml;chern, die Wohnh&auml;user, die zur&uuml;ckgelassenen Habseligkeiten gehen in Flammen auf. Auch eine kleine Gruppe von Widerstandsk&auml;mpfern, die den Deportationszug f&uuml;r echt h&auml;lt, versucht immer wieder vergeblich einen Streckenabschnitt zu sprengen, um die Durchfahrt zu verhindern. Nach zahlreichen gescheiterten Versuchen beobachten sie die Juden in deutschen Uniformen beim Gebet mit den &bdquo;Deportierten&ldquo; und geben nun v&ouml;llig verwirrt auf.</p>
	<p>Ein kleines St&uuml;ck vor der russischen Grenze angekommen, wird der Zug abermals von SS-Soldaten angehalten. Nach kurzem Schock stellt sich heraus, dass es Zigeuner sind, die den gleichen Einfall wie die Juden hatten. Sie freunden sich an und fahren nun gemeinsam weiter. Als sie der Karte nach die russische Grenze erreichen und nicht finden, schlagen direkt neben dem Zug Granaten ein, die von beiden Seiten abgeschossen werden: mithin ist also die Front zwischen deutschen und russischen Truppen erreicht. Die Flucht scheint also gelungen. In der letzten Szene berichtet Schlomo, dass die Juden und Zigeuner die weitere Reise nach Pal&auml;stina und sogar nach Amerika gelungen sei. Doch in der allerletzten Kameraeinstellung sieht man nicht nur sein Gesicht, sondern auch seine KZ-H&auml;ftlingskleidung. &bdquo;Das ist die wahre Geschichte meines Schtetls - a no: fast die wahre.&ldquo;</p>
	<p>[Regie und Buch: Radu Mihaileanu/ Hauptdarsteller: Lionel Abelanski (Schlomo), Rufus (Mordechai), Clément Harari (Rabbi), Michel Muller (Jossi), Agathe de la Fontaine (Esther), Johan Leysen (Schmecht), Bruno Abraham-Kremer (Yankele)]</p>
	<p>::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::</p>
	<p><strong>Dienstag, 26.06. um 20.00 Uhr</p>
	<p>Freitag, 29.06. um 21.00 Uhr</p>
	<p></strong><em><strong>Wir m&uuml;ssen zusammenhalten</strong></p>
	<p>(Tschechien, 2000)</em></p>
	<p><a href="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/wir_muessen_zusammenhalten.jpeg"><img width="180" height="135" border="0" title="Wir muessen zusammenhalten" alt="Wir muessen zusammenhalten" src="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/thumb-wir_muessen_zusammenhalten.jpeg" /></a></p>
	<p>Jan Hrebejks oscarnominierte Tragikom&ouml;die ist eine bizarre Mischung aus liebenswertem Schwejk&#8217;schen Galgenhumor und schwarzem j&uuml;dischem Humor.</p>
	<p>In einer tschechischen Kleinstadt, 1943. Josef und Marie Cizek, ein kinderloses Ehepaar bekommen ab und zu Besuch vom Sudetendeutschen Horst. Josef nennt ihn nur ver&auml;chtlich den &quot;H&auml;ndehoch&quot;, der unter den Nazis Karriere machte und sich ein wenig in Marie verguckt hat.</p>
	<p>Josef dagegen ist ein grantelnder, tschechischer Patriot, der eigentlich nie ein Risiko eingehen w&uuml;rde. Die relative Ruhe wird gest&ouml;rt durch den jungen David Wiener, der aus einem KZ in Polen geflohen ist. David ist der Sohn des j&uuml;dischen Industriellen, der einmal der Arbeitgeber von Josef und Horst war. Josef will zwar helfen, aber nicht sein Leben riskieren.</p>
	<p>Ohne wirkliche &Uuml;berzeugung versteckt er den jungen Mann in der geheimen Speisekammer, wo die Cizeks, wie so viele in diesen schweren Zeiten, ihr ger&auml;uchertes Schweinefleisch horten. Vor allem die &uuml;berfallartigen Besuche von Horst gef&auml;hrden immer wieder das Leben der unfreiwilligen Helfer. Um nicht weiter aufzufallen, nimmt Josef gegen seine &Uuml;berzeugung einen Job bei der deutschen Besatzungsmacht an.</p>
	<p>Seine Frau mu&szlig;s sich unterdessen der plumpen Ann&auml;herungsversuche von Horst erwehren. Nachdem sie ihn eines Tages zur&uuml;ckweist, will sich Horst r&auml;chen und den Cizeks einen Nazi einquartieren. Da behauptet Marie, sie sei schwanger. &quot;Die Zeiten sind brutal und schonen keinen&quot;, droht Horst den Cizeks und will Beweise sehen.</p>
	<p>Und weil Josef keine Kinder zeugen kann, mu&szlig;s David aushelfen - und das, wo &uuml;ber dem Ehebett ein Christusbild h&auml;ngt &#8230;</p>
	<p>[Regie: Jan Hrebejk/ Darsteller: Boleslav Polivka, Anna Sisková, Jaroslav Dusek]
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Filme im Mai 2007</title>
		<link>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/04/30/filme-im-mai-2007-2/</link>
		<comments>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/04/30/filme-im-mai-2007-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2007 17:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Aktuelles Programm</category>
		<guid>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/04/30/filme-im-mai-2007-2/</guid>
		<description><![CDATA[	Dienstag, 08. Mai und Freitag, 11. Mai 2007 
	20.00 Uhr
	Befreiung! Die Schlacht um Berlin.
	(SU, 1971)
	
	Ein sowjetischer Monumentalfilm: Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs. In schweren Stra&szlig;en- und H&auml;userk&auml;mpfen versuchen die sowjetischen Soldaten Berlin einzunehmen. Im Garten der Neuen Reichskanzlei verschanzt sich tief unter der Erde im &ldquo;F&uuml;hrerbunker&ldquo; die nationalsozialistische Regimespitze. Als bekannt wird, dass sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Dienstag, 08. Mai und Freitag, 11. Mai 2007 </p>
	<p>20.00 Uhr</p>
	<p><em>Befreiung! Die Schlacht um Berlin.</em></strong></p>
	<p><em>(SU, 1971)</em></p>
	<p><img src="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/thumb-befreiung-web.jpg" width="149" height="180" alt="Befreiung" border="1" align="left" hspace="10" title="Befreiung" /></p>
	<p>Ein sowjetischer Monumentalfilm: Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs. In schweren Stra&szlig;en- und H&auml;userk&auml;mpfen versuchen die sowjetischen Soldaten Berlin einzunehmen. Im Garten der Neuen Reichskanzlei verschanzt sich tief unter der Erde im &ldquo;F&uuml;hrerbunker&ldquo; die nationalsozialistische Regimespitze. Als bekannt wird, dass sich die gegnerischen Kr&auml;fte unterirdisch im U-Bahntunnel auf den Bahnhof Kaiserhof und damit auf die Reichskanzlei zubewegen, gibt Hitler den Befehl die Spreeschleusen zu &ouml;ffnen und rei&szlig;t damit Tausende Schutzsuchende in den Tod. Trotzdem ist der Sto&szlig; ins Zentrum Berlins und die Eroberung des Reichstags nicht mehr aufzuhalten.</p>
	<p><em>[Regie: Juri Oserow/ Produzent: Mosfilm-Studio/ Darsteller: Michail Uljanow, Nikolai Oljalin, Wassili Schukschin, Waleri Nossik, Juri Kamorny, Fritz Diez (Adolf Hitler), Angelika Waller, Horst Giese, Gerd Michael Henneberg (General Wilhelm Keitel), Hannjo Hasse (Kluge), Peter Sturm (General Alfred Jodl)]</em></p>
	<p><strong>Am 08. Mai gibt es zum Film Befreiungscocktails und eine Party im Anschluss.</strong></p>
	<p>:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::</p>
	<p><strong>Dienstag, 22. Mai und Freitag, 25. Mai 2007</p>
	<p>20.00 Uhr</p>
	<p></strong><em><strong>Jakob der L&uuml;gner</strong></p>
	<p>(DDR, 1974)</em></p>
	<p><img src="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/thumb-jacob-web.jpg" width="129" height="180" alt="Jakob der Luegner" border="1" align="left" hspace="10" title="Jakob der Luegner" /></p>
	<p>Ein komisch-tragischer Film. Basierend auf dem Roman von Jurek Becker. Schauplatz ist ein osteurop&auml;isches Ghetto im Jahr 1944. Jakob m&ouml;chte seinen Leidensgef&auml;hrten angesichts des Vormarsches der Roten Armee Hoffnung machen. Im Dienstraum der Gestapo hatte er entsprechende Meldungen aufgeschnappt. Jakob behauptet nun, heimlich ein Radio zu besitzen und erfindet ermutigende Nachrichten. Selbstmorde, zu denen Ghettobewohner immer wieder getrieben wurden, h&ouml;ren auf. Damit diese Hoffung bleibt, muss Jakob immer weiter l&uuml;gen. Eines Tages entdeckt ein kleines M&auml;dchen, dass Jakob gar kein Radio besitzt und alle Nachrichten erfunden waren. Das Ghetto befindet sich kurz vor der Deportation, doch die Menschen klammern sich weiter an Jakobs L&uuml;gen.</p>
	<p>Als einzigster DEFA- Film war &quot;Jakob der L&uuml;gner&quot; f&uuml;r einen Oskar nominiert.</p>
	<p><em>[Regie: Frank Beyer/ Produzent DEFA-Studio f&uuml;r Spielfilme, Fernsehen der DDR/ Darsteller Vlastimil Brodsky (Jakob), Erwin Geschonneck (Kowalski), Henry H&uuml;bchen (Mischa), Blanche Kommerell (Rosa), Manuela Simon (Lina), Armin Mueller-Stahl (Roman Schtamm)/ Team: Jurek Becker, Joachim Werzlau, G&uuml;nter Marczinkowsky, Herbert Kroiss, Erhard Gr&uuml;ttner]</em>
</p>
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		<title>Filme im April 2007</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2007 13:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Aktuelles Programm</category>
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		<description><![CDATA[	Dienstag, 10. April und Freitag, 13. April 2007 
	20.00 Uhr 
	&nbsp;
	Sein oder Nichtsein
	(Polen/USA, 1942)
	  
	Lubitschs Film ist eine Abrechnung mit dem Nazireich, ein Propagandafilm f&uuml;r den polnischen Widerstand und eine gl&auml;nzende Kom&ouml;die. Der Film spielt in Warschau 1939. Die polnischen Schauspieler eines Theaters proben eine antifaschistische Kom&ouml;die kurz bevor der Zweite Weltkrieg ausbricht. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong><font>Dienstag, 10. April und Freitag, 13. April 2007 </font></strong></p>
	<p><strong>20.00 Uhr</strong> </p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p><em><strong>Sein oder Nichtsein</strong></em></p>
	<p><em>(Polen/USA, 1942)</em></p>
	<p> <a href="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/sein_oder_nichtsein.jpg"><img width="180" height="180" border="0" alt="" src="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/thumb-sein_oder_nichtsein.jpg" /></a> </p>
	<p>Lubitschs Film ist eine Abrechnung mit dem Nazireich, ein Propagandafilm f&uuml;r den polnischen Widerstand und eine gl&auml;nzende Kom&ouml;die. Der Film spielt in Warschau 1939. Die polnischen Schauspieler eines Theaters proben eine antifaschistische Kom&ouml;die kurz bevor der Zweite Weltkrieg ausbricht. Da die polnische Regierung nicht in Konflikt mit dem Hitlerregime geraten m&ouml;chte, wird das St&uuml;ck vom Spielplan abgesetzt. Stattdessen spielt das Ensemble Hamlet mit Joseph Tura in der Titelrolle. W&auml;hrend des Hamletmonologes Sein oder Nichtsein hat die Ehefrau des Hauptdarstellers Maria Tura in ihrer Garderobe ein Rendezvous mit dem jungen Fliegerleutnant Stanislaw Sobinski. Zum Entsetzen des Schauspielers Tura steht der junge Offizier w&auml;hrend des Monologes aus dem Zuschauerraum auf und geht hinaus, was Tura nat&uuml;rlich als Respektlosigkeit gegen&uuml;ber der Schauspielkunst ansieht. W&auml;hrend einer der Auff&uuml;hrungen bricht der Zweite Weltkrieg aus und Warschau wird bombardiert.</p>
	<p> Sobinski kommt nach England und fliegt in einer polnischen Squadron der Royal Air Force. Der ber&uuml;hmte Professor Siletsky gibt im Kreise der jungen polnischen Flieger bekannt, dass er nach Warschau in geheimer Mission reisen w&uuml;rde. Sobinski &uuml;bergibt ihm eine Nachricht f&uuml;r die geliebte Maria Tura, doch macht es ihn stutzig, dass Siletsky die ber&uuml;hmteste Schauspielerin Warschaus gar nicht kennt. Er berichtet davon seinen Vorgesetzten und erf&auml;hrt, dass Siletsky ein Doppelagent sei. Mit dem Wissen, dass Siletsky zahlreiche Adressen von polnischen Untergrundk&auml;mpfern von den jungen Fliegern erhalten hat, wird Sobinski damit beauftragt nach Warschau zu fliegen.</p>
	<p> Im besetzten Warschau ist Professor Siletsky bereits angekommen und steigt im Hotel Europejski ab. Er soll sich mit dem Gestapochef Gruppenf&uuml;hrer Erhardt treffen, um die Namen der Untergrundk&auml;mpfer weiterzugeben. Und hier beginnt eine der besten Verwechselungskom&ouml;dien der Filmgeschichte. Das Ensemble des Theaters darf nun endlich in die Rollen des abgesetzten Antinazi-St&uuml;ckes schl&uuml;pfen. Ein Spiel um Leben und Tod mit Wort- und Spielwitz beginnt.</p>
	<p>[Regie: Ernst Lubitsch/ Buch: Edwin Justus Mayer/ Darsteller: Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack, Felix Bressart, u.a.] </p>
	<p>:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::&nbsp;</p>
	<p><strong><font>Dienstag, 24. April und Freitag, 27. April 2007</font></strong></p>
	<p><strong>20.00 Uhr</strong>&nbsp;</p>
	<p>&nbsp;</p>
	<p><em><strong>Ehe im Schatten</strong></em></p>
	<p><em>(SBZ, 1947)</em></p>
	<p><a href="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/ehe_im_schatten1.gif"><img width="129" height="180" border="0" title="" alt="" src="http://umsonstkino.blogsome.com/wp-admin/images/thumb-ehe_im_schatten1.gif" /></a> </p>
	<p><font>Das Ehepaar Hans und Elisabeth Wieland verbringt Anfang 1933 unbeschwerte Tage auf der Ferieninsel Hiddensee, wo sie sich von einer gemeinsamen Erfolgsserie auf der B&uuml;hne erholen. Zur&uuml;ck in Berlin erleben die beiden bald den Terror des nationalsozialistischen Regimes. Der Intendant muss die begabte Elisabeth aus seinem Ensemble entlassen, weil sie J&uuml;din ist. Hans dr&auml;ngt man mehr und mehr, sich von seiner Frau zu trennen. Der zunehmende Erfolg von Hans, der inzwischen ein gefeierter Filmstar ist, l&auml;sst das Paar zeitweise alle Sorgen und &Auml;ngste vergessen. Als man Hans vor die Wahl stellt, seine Frau zu verlassen oder an den Fronten des Zweiten Weltkrieges zu dienen, ist all die tr&uuml;gerische Hoffnung der beiden verloren. Elisabeth sieht nur noch einen Weg, dem grausamen Tod im Konzentrationslager zu entgehen und Hans folgt ihr&#8230;</font></p>
	<p>[Regie/Buch: Kurt Maetzig, nach der Novelle &quot;Es wird schon nicht so schlimm&quot; von Hans Schweikart in Anlehnung an das Schicksal des Schauspielers Joachim Gottschalk und seiner Familie/ Darsteller: Paul Klinger, Ilse Steppat, Alfred Balthoff, Claus Holm, Willi Prager, u.a.] </p>
]]></content:encoded>
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