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	<title>Comments on: Filme im September 2007</title>
	<link>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/08/28/filme-im-september-2007/</link>
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	<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 20:26:34 +0000</pubDate>
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		<title>by: brit</title>
		<link>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/08/28/filme-im-september-2007/#comment-11</link>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 22:04:33 +0100</pubDate>
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					<description>[b]zu rom, offene stadt:[/b]

wieder ein in film in schwarz-weiss. der neo-realismus, den ich vorher vom begriff her nicht kannte, ist dem sozialistisch-kommunistischen realismus ein diskursiver weggefährte. die treppenszene (die baldigen eheleute reden über den krieg und ire angst vor den deutschen und über gesellschaftliche utopien, durch die sie hoffen) ist mir im gedächtnis eingebrannt, obwohl sie vom setting so &quot;banal&quot; ist. im nachhinein, in den überlegungen, was wohl den neo-realismus ausmacht, fielen mir mehr und mehr szenen ein, in denen das ambiente, zb. die kirche, die häuser an der strasse, der bäcker, das gestapo-quartier gar nicht im ganzen zu sehen war. damit wird auch der symbolische charakter von architektur nicht genutzt. nur die menschen bleiben. ...so wie sie sich wahrnehmen, auf sich konzentriert. die italienische sichtweise, besser gesagt, die italienischer kommunistInnen, ähnelt , jedenfalls in der filmischen darstellung, der &quot;deutschen&quot;. was in dem moment entfällt, ist die thematisierung der schicksale in konzentrationslagern, vor allem jüdischer opfer. ein deutscher film hätte sich das nicht erlauben können.

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		<content:encoded><![CDATA[	<p>[b]zu rom, offene stadt:[/b]</p>
	<p>wieder ein in film in schwarz-weiss. der neo-realismus, den ich vorher vom begriff her nicht kannte, ist dem sozialistisch-kommunistischen realismus ein diskursiver weggefährte. die treppenszene (die baldigen eheleute reden über den krieg und ire angst vor den deutschen und über gesellschaftliche utopien, durch die sie hoffen) ist mir im gedächtnis eingebrannt, obwohl sie vom setting so &#8220;banal&#8221; ist. im nachhinein, in den überlegungen, was wohl den neo-realismus ausmacht, fielen mir mehr und mehr szenen ein, in denen das ambiente, zb. die kirche, die häuser an der strasse, der bäcker, das gestapo-quartier gar nicht im ganzen zu sehen war. damit wird auch der symbolische charakter von architektur nicht genutzt. nur die menschen bleiben. &#8230;so wie sie sich wahrnehmen, auf sich konzentriert. die italienische sichtweise, besser gesagt, die italienischer kommunistInnen, ähnelt , jedenfalls in der filmischen darstellung, der &#8220;deutschen&#8221;. was in dem moment entfällt, ist die thematisierung der schicksale in konzentrationslagern, vor allem jüdischer opfer. ein deutscher film hätte sich das nicht erlauben können.
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		<title>by: brit</title>
		<link>http://umsonstkino.blogsome.com/2007/08/28/filme-im-september-2007/#comment-10</link>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 23:03:28 +0100</pubDate>
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					<description>interessanter film, gerade weil er so anders ist als die anderen. damit meine ich nicht den dreh in schwarz-weiss. es ist eher die ungewohnte (über)dramatik: sekundenlang offene münder, erschrockene blicke, nachdenkliches schweigen.  diese überraschung unterstützt allerdings die distanz herzustellen, durch die man dran erinnert wird, dass es sich zum teil um auschwitzüberlebende handelt. das hatte ich zwischendurch vergessen, weil man das auch nicht gewöhnt ist. und dann hält man die wirklichen überlebenden einen moment für unauthentischer als die gespielten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>interessanter film, gerade weil er so anders ist als die anderen. damit meine ich nicht den dreh in schwarz-weiss. es ist eher die ungewohnte (über)dramatik: sekundenlang offene münder, erschrockene blicke, nachdenkliches schweigen.  diese überraschung unterstützt allerdings die distanz herzustellen, durch die man dran erinnert wird, dass es sich zum teil um auschwitzüberlebende handelt. das hatte ich zwischendurch vergessen, weil man das auch nicht gewöhnt ist. und dann hält man die wirklichen überlebenden einen moment für unauthentischer als die gespielten.
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