Das wahre Leben ist ein deutsch-schweizerischer Spielfilm aus dem Jahre 2006 von Regisseur Alain Gsponer. Die Tragikomödie wurde unter anderem mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.
Roland Spatz ist ein Workaholic, der sich im Laufe der Jahre von seiner Frau Sybille und den beiden heranwachsenden Söhnen Charles und Linus entfremdet hat. Als er seine Stelle als Risikomanager verliert, muss er sich plötzlich mit seiner Familie auseinandersetzen: mit seiner Frau, die sich in Affären und die Arbeit in ihrer Galerie flüchtet, mit dem ältesten Sohn Charles, der beim Bund seine Homosexualität entdeckt, und dem jüngsten Sohn Linus, der – um Aufmerksamkeit zu erregen – Bomben bastelt und die Nachbarschaft terrorisiert. Als Gegenbild zu seinen Bemühungen um eine idyllische Kleinfamilie fungiert die Nachbarsfamilie Krüger: Der Vater Alkoholiker, die Mutter tablettensüchtig und die Tochter suizidgefährdet.